Als ich jünger war, hasste ich meinen Körper. Meine Haut, meine Nase, meine Haare. Die Kleidung, die mir meine Eltern gaben, fühlte sich an wie ein Gefängnis — ich wollte frei sein. Keine Schuhe, kein Hemd, nur Wasser und Sonne.
Mexiko war auch eine Droge. Dieser hedonistische, selbstzentrierte Lebensstil — ich konnte nicht genug davon bekommen. Was du hier siehst, ist eine Fotosession für eine Sexspielzeug-Marke. Ich wurde gebucht und tat, was ich am besten konnte: mich in den Adonis-Modus versetzen, eingeölt und bereit. Ich erinnere mich, wie der Direktor fragte: „Darf ich dich einölen? Wir haben kein Olivenöl, nur Kokosöl — ist das ok für dich?"
Meine Antwort: „Öl mich ein, hermano. Mach was du brauchst."
Die Ergebnisse waren genauso spektakulär wie die Session mit dem professionellen Team. Ich schloss neue Freundschaften, wir gingen essen und feiern — und ich tanzte die ganze Nacht, nüchtern. Ich war da bereits frei vom Konsum.
Die einzige Droge, die ich nicht loslassen konnte
Aufmerksamkeit. Musik. Tanzen. Menschen lieben. Und vor allem: der polyamore Liebhaber, der wirklich glaubte, dass freie Liebe bedeutet, alles tun zu können — ohne Konsequenzen.
Ich lag falsch. Zum Glück kamen neue Vorbilder in mein Leben, die mich zu einer tieferen inneren Wahrheit führten. Ich wurde mir bewusst, dass Sexualität eine sehr intime, spirituelle und sehr private Erfahrung im Leben ist.
Vor drei Jahren
Meine Klienten waren damals hauptsächlich Männer, die lernen wollten, wie man Frauen datet, wie man remote arbeitet und sich frei macht — von Weed, von Partydrogen, von allem. Aber ich war noch nicht auf dem Niveau an Qualität und Know-how, das ich heute habe. Der Grund? Ich jagte noch etwas draußen: den nächsten Hype, das nächste Dopamin, das nächste Abenteuer.
Heute glaube ich wirklich: In die Sauna gehen und die Klappe halten ist das größte High. Stille ist meine neue Superkraft.
